Musik und Stimmung lockte zahlreiche Besucher nach Ibach

Hoch zufrieden über die Partynacht am Samstag äußerte sich Sonntagmorgen nach dem Festgottesdienst im Zelt des Musikvereins Ibach Vorsitzender Frank Weber. Das traditionelle Ibacher Musikfest hatte mit der „Sommer Party Sensation“ toll begonnen. „Das Zelt war rammelvoll, bis in die frühen Morgenstunden herrschte super Stimmung, alles hat Eins-a gepasst“, jubelte Weber.

„Coyoten-Theke“ und Cocktailbar waren ebenso begeistert von den Besuchern angenommen worden wie die Musik, die DJ Opelix und DJ Merlin ausgesucht hatten. Nach dem ersten Stück des Musikvereins Oberlauchringen, der das Frühschoppenkonzert gestaltete, bedankte sich Weber dann bei Pfarrer Jan Grzeszewski für den weihevollen Gottesdienst, der vom Kirchenchor Ibach-Hierbach unter der Leitung von Bernadette Böll musikalisch umrahmt worden war.

Auch am Sonntag blieb der Abschreckungsversuch des Wettergottes chancenlos. Zwar waren etliche Oldtimergefährte offenbar wegen des Regens im trockenen Zuhause stehen geblieben, was die Gäste indes keineswegs davon abhielt, ins Festzelt zu strömen. Anstatt mit alten Traktoren waren die als Stellplätze ausgewiesenen Wiesen rund um das Festzelt schnell mit den glänzenden Autoreihen der Besucher bestückt. Schon bei den ersten Titeln des Frühschoppenkonzertes, das die Oberlauchringer unter der Leitung von Jürgen Röhrig mit flotten Rhythmen und einem voluminösen Big-Band-Sound anstimmten, war das Zelt wiederum gut gefüllt.

Schwungvoll vorgetragene Evergreens, wie „Wochenend und Sonnenschein“, ließen den Regen draußen schnell vergessen. Ansagerin Sandy streute vergnügt die Schilderung über die Schwierigkeiten in die Runde, die manche Mitglieder aus ihrem Ensemble bei der Suche nach Ibach hatten. Ihre Erzählung über die unterschiedlichen Anfahrtsstrategien deuteten allerdings darauf hin, dass schlussendlich offenbar doch alle Wege in diesem Fall nach Ibach führten. Das gab Bürgermeister Helmut Kaiser die Chance, seinen Lieblingssatz zu Gehör zu bringen: „Wenn Sie Ibach finden, dann finden Sie es auch gut.“ Zuvor war er auf die Bühne gerufen worden, um das „Hoch Badnerland“ zu dirigieren, wobei er nicht nur Taktgefühl, sondern auch Textsicherheit unter Beweis stellte.

Das Küchen- und Bewirtungsteam der Trachtenkapelle Ibach-Wittenschwand hatte bereits alle Hände voll zu tun, um die vielen Mittagsgäste, zügig zu bedienen. Während das Steak nahtlos vom leckeren selbstgebackenen Kuchen abgelöst wurde, stand auf der Bühne der Sonntag weiterhin ganz im Zeichen der Blasmusik.

Nach Oberlauchringen begeisterten die Trachtenkapellen von Amrigschwand-Tiefenhäusern und Obermettingen mit ihren Auftritten. Die sonntägliche Reihe endete zünftig mit der Hotzenwald-Bauernkapelle Görwihl und der Trachtenkapelle Ibach-Wittenschwand. Heute ist ab 16 Uhr der traditionelle Handwerker- und Bürokratenhock. Für die zünftige Musik sorgt dabei die Trachtenkapelle Buch. Zum stimmungsvollen Festausklang spielen die „Thomatäler Musikanten“ zum Tanz auf.

 

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