Preisverleihung Vereinswettbewerb Hochrhein

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Die Sieger des Vereinswettbewerbs stehen fest. SÜDKURIER, Alb-Bote und die Sparkasse Hochrhein überreichten den Gewinnern in feierlichem Rahmen Scheck und Urkunde. Insgesamt 60 000 Euro fließen in ehrenwerte Projekte.

Lange war es spannend rund um den zweiten Vereinswettbewerb „Wir für die Region“, den die Sparkasse Hochrhein und das SÜDKURIER Medienhaus gemeinsam ins Leben gerufen hatten. Mehr als 100 Vereine waren dem Aufruf in dieser Zeitung gefolgt und hatten sich mit sozialen, kulturellen und Umweltschutzprojekten beworben. Eine Jury aus Zeitungs- und Sparkassenmitarbeitern traf eine Vorauswahl.

Projektleiter Rainer Jörger und SÜDKURIER-Regionalleiter Kai Oldenburg sowie die Projektverantwortlichen der Sparkasse Hochrhein, Peter Kaiser und Dieter Frank, hatten die schwere Aufgabe, aus den Geschäftsgebieten Waldshut und Bad Säckingen jeweils 25 Vereine auszuwählen, die anschließend mit ihren Projekten in dieser Zeitung vorgestellt wurden. Ab diesem Zeitpunkt hatten unsere Leser das Wort. Mit den abgedruckten Stimmzetteln konnten die SÜDKURIER- und Alb-Bote-Leser ihren Favoriten wählen.

Mehr als 35 000 Stimmzettel gingen in der Redaktion und in den Sparkasse-Filialen ein. „Eine beeindruckende Zahl, die das Ergebnis vom vergangenen Jahr mit rund 22 000 Stimmzettel bei weitem übertrifft“, sagte SÜDKURIER-Regionalleiter Kai Oldenburg. Die Vereine hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und sind bei der Werbung um Stimmen mit zahlreichen Aktionen förmlich über sich hinausgewachsen. Wochenlang stieg die Spannung, bis das große Geheimnis am Montagabend bei der feierlichen Preisverleihung mit rund 150 Gästen in der Sparkassen-Hauptstelle in Waldshut gelüftet wurde. Unter dem Jubel der Vereinsvertreter gab Kai Oldenburg die Ergebnisse bekannt und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hochrhein, Heinz Rombach, überreichte den Vereinsmitgliedern vor Ort schon einen großen Scheck.

 

Neben den Hauptgewinnern freuten sich der FC Grießen und die Projektgemeinschaft Niederhof über Platz zwei und 6000 Euro Preisgeld. Auf Platz drei, dotiert mit 4000 Euro landeten der Musikverein Oberlauchringen und der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor Binzgen. Platz vier erreichten die Stadtmusik Wehr und der MV Birndorf. Sie durften sich über 3000 Euro freuen. Auf Platz fünf kamen der VfR Horheim-Schwerzen und der Musikverein Öflingen, deren Vereinskasse mit 2000 Euro gefüllt wird.

Die 40 Vereine, die es in die zweite Runde geschafft hatten, erhielten einen Anerkennungspreis von 250 Euro. So wurden von der Sparkasse Hochrhein Preisgelder in einer Gesamthöhe von 60 000 Euro ausbezahlt. „Angesichts des tollen Wettbewerbs mit engagierten Vereinen und wertvollen Projekten stellen wir die finanziellen Mittel gerne bereit“, sagte Bankdirektor Heinz Rombach und freute sich über die große und positive Resonanz „Die SÜDKURIER- und Alb-Bote-Leser haben eine hervorragende Wahl getroffen, wenngleich natürlich alle Projekte eine Förderung verdient hätten.“

 

Im Parkwald funkt's

1800 Zuhörer kamen zur zehnten Auflage des Festivals Forrest Funk nach Lauchringen. Vier Bands, darunter Funktional aus der Region, sorgten für Stimmung.
 
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Es raschelten die Blätter im Wald. Beim schon legendären Open Air des Musikvereins Oberlauchringen, Forrest Funk, im Parkwald beim Oberlauchringer Bahnhof steppte der Bär. 1800 Musikbegeisterte und Partygänger tanzten so richtig ab und gingen mit den heißen Rhythmen mit. Die Musik der vier Bands Grandmother's Funck feat. Akil the MC, Funktional, Mardigras Brass Band und Otto normal ging so richtig ins Blut.

Der tolle Musikabend im Parkwald zeigte einmal mehr, warum das Format Forrest Funk Kultstatus hat und die Massen vor die Bühne lockt. Organisator Heiko Probst, der Macher von Forrest Funk, zieht immer wieder alle Register, um tolle Bands nach Oberlauchringen in den Parkwald zu locken. Er selbst nennt sich Frischluft-Konzert-Brauer. Heiko Probst übernahm die Moderation selbst und war hier ganz in seinem Element.

Viele Musikfans machten Gebrauch vom Angebot des verbilligten Eintritts bis 21 Uhr. Doch erst ab 21.30 Uhr strömten die Massen so richtig in den Parkwald. Der füllte sich allmählich, und es entstand ein tolle Konzertatmosphäre. Probst war zufrieden: „Die Stimmung war klasse. Es gab keine Zwischenfälle. Alles war super.“ Er scherzte: Die Rotkreuz-Leute seien arbeitslos gewesen. Was wolle man mehr. Die Organisation klappte prima. Über leichte technische Probleme zu Beginn des Konzerts sah man großzügig hinweg. Die Geburtstagsausgabe von Forrest Funk war ein Erfolg. Wenngleich der Besucherrekord nicht purzelte.

 

Fast nahtlos wechselten sich die Bands auf der Bühne ab. Dafür hatten die Oberlauchringer Musiker zwei Bühnen aufgebaut, so dass möglichst wenig Pausen entstanden. Probst hatte zum Zehnjährigen von Forrest Funk eine Überraschung parat: „Jetzt kommt mein persönliches Geschenk an euch für zehn Jahre Forrest Funk, die Mardigras Brass Band.“ Funktional war prädestiniert für diese Veranstaltung. Die Band mit Musikern aus der Region hatte Heimvorteil und zog eine große Fangemeinde in den Wald. „Es ist wunderschön, hier zu Hause zu sein“, skandierte Sänger Samir Vila ins Mikrofon.

Konzertante Blasmusik in der Halle In Oberlauchringen

::WERTUNGSSPIEL::

Der Blasmusikverband Hochrhein führt für seine Mitgliedsvereine am kommenden Sonntag, 13. Mai, von 9 bis 17 Uhr, in der Gemeindehalle in Oberlauchringen ein Wertungsspiel für Konzertmusik durch. In den einzelnen Kategorien beteiligen sich neben dem Musikverein Oberlauchringen weitere acht Musikvereine. „Wir hatten eigentlich mit einer höheren Beteiligung gerechnet“, bedauerte Verbandsdirigent Johannes Brenke aus Bad Säckingen, der für die Durchführung verantwortlich ist. Dieser zeigte aber auch Verständnis dafür, dass viele Musikvereine neben ihren terminlichen Verpflichtungen und der intensiven Probenarbeit zur Vorbereitung der zumeist im Frühjahr stattfindenden Jahreskonzerte die zusätzliche Belastung eines Wertungsspieles gescheut haben.

Die Teilnahme gebe den Blasorchestern die Gelegenheit, ihre musikalischen Leistungen von einer fachlich kompetenten Jury bewerten zu lassen, unterstrich der Präsident des Blasmusikverbandes Hochrhein, Franz Bayer, die Bedeutung dieser Veranstaltung für die Vereine.

Auch aus diesem Grund hätte er sich eine höhere Beteiligung gewünscht, so der Präsident.

 

Die Wertung wird von einer Jury nach der Wertespielordnung des Bund Deutscher Blasmusikverbände (BDB) und des Baden-Württembergischen Blasmusikverbandes (BVBW) durchgeführt. Bewertet werden die Grundstimmung/Intonation, Tonkultur und Klangqualität, Phrasierung und Artikulation, die technische Ausführung, das Zusammenspiel/Rhythmus, Dynamik/Klangausgleich, Tempo/Agogik, Interpretation/Stilempfinden, die Stückwahl im Verhältnis zur Fähigkeit des Orchesters und der künstlerische Gesamteindruck.

In der Kategorie 5 (Höchststufe) treten der Musikverein Rickenbach, die Stadtmusik Bad Säckingen und das Verbandsjugendorchester Hochrhein an. Mit einem Stück der Kategorie 4 (Oberstufe) will der Musikverein Oberlauchringen ein gutes Ergebnis erreichen. Mit der Jugendkapelle Wehr und den Musikvereinen Rotzel und Harpolingen treten drei Vereine in der Kategorie 3 (Mittelstufe) an und in der Eingangsstufe stellen sich das neue Jugendorchester „Jubazo“ des Laufenburger Blasmusikausbildungszentrums und die JuKi´s der Stadtmusik Wehr der Jury. Die Ergebnisse werden gegen 17.45 Uhr bekannt gegeben.

Franz Bayer fordert zum Besuch des Wertungsspiels auf. „Dies ist keine interne Veranstaltung, sondern wir freuen uns über möglichst viele Zuhörer.“ Eine Einschränkung machte Franz Bayer aber dennoch: „Während des Vortrages ist der Zugang zur Halle geschlossen, damit die Musiker nicht in ihrer Konzentration gestört werden.“

Musik und Stimmung lockte zahlreiche Besucher nach Ibach

Hoch zufrieden über die Partynacht am Samstag äußerte sich Sonntagmorgen nach dem Festgottesdienst im Zelt des Musikvereins Ibach Vorsitzender Frank Weber. Das traditionelle Ibacher Musikfest hatte mit der „Sommer Party Sensation“ toll begonnen. „Das Zelt war rammelvoll, bis in die frühen Morgenstunden herrschte super Stimmung, alles hat Eins-a gepasst“, jubelte Weber.

„Coyoten-Theke“ und Cocktailbar waren ebenso begeistert von den Besuchern angenommen worden wie die Musik, die DJ Opelix und DJ Merlin ausgesucht hatten. Nach dem ersten Stück des Musikvereins Oberlauchringen, der das Frühschoppenkonzert gestaltete, bedankte sich Weber dann bei Pfarrer Jan Grzeszewski für den weihevollen Gottesdienst, der vom Kirchenchor Ibach-Hierbach unter der Leitung von Bernadette Böll musikalisch umrahmt worden war.

Auch am Sonntag blieb der Abschreckungsversuch des Wettergottes chancenlos. Zwar waren etliche Oldtimergefährte offenbar wegen des Regens im trockenen Zuhause stehen geblieben, was die Gäste indes keineswegs davon abhielt, ins Festzelt zu strömen. Anstatt mit alten Traktoren waren die als Stellplätze ausgewiesenen Wiesen rund um das Festzelt schnell mit den glänzenden Autoreihen der Besucher bestückt. Schon bei den ersten Titeln des Frühschoppenkonzertes, das die Oberlauchringer unter der Leitung von Jürgen Röhrig mit flotten Rhythmen und einem voluminösen Big-Band-Sound anstimmten, war das Zelt wiederum gut gefüllt.

Schwungvoll vorgetragene Evergreens, wie „Wochenend und Sonnenschein“, ließen den Regen draußen schnell vergessen. Ansagerin Sandy streute vergnügt die Schilderung über die Schwierigkeiten in die Runde, die manche Mitglieder aus ihrem Ensemble bei der Suche nach Ibach hatten. Ihre Erzählung über die unterschiedlichen Anfahrtsstrategien deuteten allerdings darauf hin, dass schlussendlich offenbar doch alle Wege in diesem Fall nach Ibach führten. Das gab Bürgermeister Helmut Kaiser die Chance, seinen Lieblingssatz zu Gehör zu bringen: „Wenn Sie Ibach finden, dann finden Sie es auch gut.“ Zuvor war er auf die Bühne gerufen worden, um das „Hoch Badnerland“ zu dirigieren, wobei er nicht nur Taktgefühl, sondern auch Textsicherheit unter Beweis stellte.

Das Küchen- und Bewirtungsteam der Trachtenkapelle Ibach-Wittenschwand hatte bereits alle Hände voll zu tun, um die vielen Mittagsgäste, zügig zu bedienen. Während das Steak nahtlos vom leckeren selbstgebackenen Kuchen abgelöst wurde, stand auf der Bühne der Sonntag weiterhin ganz im Zeichen der Blasmusik.

Nach Oberlauchringen begeisterten die Trachtenkapellen von Amrigschwand-Tiefenhäusern und Obermettingen mit ihren Auftritten. Die sonntägliche Reihe endete zünftig mit der Hotzenwald-Bauernkapelle Görwihl und der Trachtenkapelle Ibach-Wittenschwand. Heute ist ab 16 Uhr der traditionelle Handwerker- und Bürokratenhock. Für die zünftige Musik sorgt dabei die Trachtenkapelle Buch. Zum stimmungsvollen Festausklang spielen die „Thomatäler Musikanten“ zum Tanz auf.

 

Wettbewerb der Sparkasse Hochrhein und des Südkurier Medienhauses

WIR SIND DABEI...

... beim Vereinswettbewerb der Sparkasse Hochrhein und des Südkurier Medienhauses.
100 Vereine haben sich beworben – wir gehören zu den 50, die in die Abstimmungsphase
gekommen sind. Und jetzt brauchen wir IHRE HILFE!

Am Montag, den 30.04.2012, werden alle Projekte des Wettbewerbs vorgestellt. Ab dem 02.05.2012
können Sie dann täglich drei Projekte genauer betrachten. Während der Zeit vom 30.04.2012 bis zum
16.05.2012 werden Sie sog. „Wahlabschnitte“ in jedem Südkurier finden. Und GENAU DIESE brauchen
wir, um mit unserem Projekt den Wettbewerb zu gewinnen!

Unser Projekt:

Wir wollen einem unserer Jungmusiker helfen! Er hat eine starke Sehschwäche, die ihm das Notenlesen
auf üblichen DIN A4 / DIN A3-Blättern unmöglich macht. Momentan muss er seine Noten nochmals in
entsprechender Größe (etwa 10-fache Vergrößerung) abschreiben lassen, damit er sie überhaupt lesen
kann. Wir wollen unserem Vereinsmitglied jetzt mithilfe neuester Technik das Musizieren erleichtern.

Daher bitten wir um IHRE HILFE:

·         Schicken Sie die Wahlabschnitte für uns ab – wählen Sie unser Projekt!          ODER

·         Geben Sie Ihre Wahlabschnitte an einen unserer Musiker – EGAL WEM!         ODER

·         Werfen Sie Ihre Wahlabschnitte in eines der Instrumente / Kartons, die wir in folgenden Geschäften
          aufgestellt haben: Metzgerei Waßmer, Markant  (Weissenrieder Ober- und Unterlauchringen), Elektro Würth.

Bitte helfen Sie uns, den Wettbewerb zu gewinnen!
WIR DANKEN IHNEN BEREITS JETZT FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Ihr Musikverein Oberlauchringen

Unschlagbare Gründe für Labrassbanda...